ABDA startet radikale Umstrukturierung unter neuer Führung
Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) steht vor einem tiefgreifenden internen Umbruch. Die Reformen fallen mit dem Amtsantritt von Franziska Erdle als neue Hauptgeschäftsführerin zusammen, die damit ein System ablöst, das bisher auf eigenständige Arbeitsbereiche setzte.
Bisher war die ABDA in autonome Abteilungen gegliedert, die jeweils von eigenen Leitern geführt wurden – darunter auch eine seit Langem unbesetzte Position als Direktor für Apothekenangelegenheiten. Diese Stelle wird nun nicht neu besetzt, sondern komplett abgeschafft. Unter Erdles Führung entsteht stattdessen eine Struktur mit 14 spezialisierten Fachabteilungen, von denen einige direkt an sie berichten.
Die bisherige Spartenorganisation wird vollständig aufgelöst. Claudia Korf, die zuvor eine Führungsposition innehatte, übernimmt künftig die Rolle einer stellvertretenden Geschäftsführerin. Die übrigen Abteilungen werden ihr unterstellt und nicht mehr den alten Direktoren.
Die Umstrukturierung folgt zudem auf den Abgang des vorherigen Hauptgeschäftsführers. Im Rahmen des Übergangs gehen auch die Leiter der Bereiche Recht und Arzneimittel in den Ruhestand, was den Weg für das neue System ebnet.
Die Reform zentralisiert die Entscheidungsgewalt bei Erdle und Korf. Die 14 neu gebildeten Abteilungen ersetzen die alten Sparten und schaffen eine klarere Hierarchie. Künftig wird der ABDA-Vorstand die gesamte operative Steuerung übernehmen.






