71-Jähriger verliert Berufung: Millionen-Schmuggel mit Aluminium nach China
Miriam Albrecht71-Jähriger verliert Berufung: Millionen-Schmuggel mit Aluminium nach China
Ein 71-jähriger Mann aus Ussurijsk hat seine Berufung gegen eine Verurteilung wegen großangelegten Schmuggels verloren. Das Regionalgericht Primorje bestätigte das Urteil und beendete damit seinen Rechtsstreit. Zwischen Oktober 2023 und Juli 2024 führte der Mann als Geschäftsführer seiner Firma über 500 Tonnen Aluminiumlegierung aus. Dabei gab er den Preis der Aluminiumprodukte vorsätzlich zu niedrig an, um die tatsächlichen Kosten der Waren bei grenzüberschreitenden Transaktionen zu verschleiern.
Die Lieferungen hatten einen deklarierten Wert von mehr als 102 Millionen Rubel. Durch die Angabe falscher Daten umging er die vollen Ausfuhrabgaben. Die Behörden deckten den Betrug im Rahmen von Ermittlungen zu den Lieferungen auf und bewiesen, dass er strategisch wichtige Güter illegal nach China exportiert hatte.
Das Gericht verurteilte ihn zu 1,5 Jahren Bewährung auf Bewährung. Zudem wurde er angewiesen, einen Betrag in Höhe des Wertes der geschmuggelten Ware zu zahlen. Mit der Bestätigung des Urteils durch das Regionalgericht Primorje ist der Fall nun rechtlich abgeschlossen. Der 71-Jährige muss die verhängte Strafe antreten und die finanziellen Folgen tragen.
Lesen Sie auch:
- Ulrike Mohr verlässt Koblenz: Sieben Jahre als Oberbürgermeisterin enden mit Wechsel zur Bundesagentur
- Koblenz bekommt neue Oberbürgermeisterin: Dr. Dagmar Kranz übernimmt am 1. Juli
- FDP plant lebendiges Mischnutzungsquartier am Solinger Bahnhof Gräfrath
- 71-Jähriger verliert Berufung wegen Millionen-Schmuggels nach China






